EU-Gipfel einigt sich auf Trichet als EZB-Präsident
- Französischen Notenbankchef folgt Wim Duisenberg nach
- Voraussetzung: Trichet wurde am Mittwoch freigesprochen
·Nach EU-Gipfel
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Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich nach französischen Angaben bei ihrem Gipfeltreffen in Porto Karras auf Jean-Claude Trichet als neuen Präsidenten der Europäischen Zentralbank verständigt. In der Schlusserklärung werde die Zustimmung zur Kandidatur des französischen Notenbankchefs bekräftigt, verlautete am Freitag aus der französischen Delegation.
Staatspräsident Chirac hatte sich auf dem Gipfeltreffen für Trichet als Nachfolger des Niederländers Wim Duisenberg eingesetzt. Der 60 Jahre alte Notenbanker war am Mittwoch von allen Vorwürfen im Skandal um gefälschte Bilanzen der Großbank Credit Lyonnais freigesprochen worden.
Duisenberg wollte ursprünglich bereits Anfang Juli zurücktreten, hatte sich angesichts der juristischen Schwierigkeiten seines designierten Nachfolgers aber bereit erklärt, sein Amt noch etwas länger auszuüben. (APA)
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