Streik legt auch österreichisches BMW-Werk lahm
- BMW kündigt vorübergehende Werksschließungen an
- Rund 20.000 Beschäftigte sind von Maßnahmen betroffen
Der Autohersteller BMW will wegen des Arbeitskampfs in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie seine Werke in München und Regensburg vorübergehend schließen. Grund seien Probleme bei der Zulieferung, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Die Werksschließungen, von denen rund 20.000 Beschäftigte betroffen wären, seien ab Montag für unbefristete Zeit geplant.
Die Dauer der Produktionsunterbrechung richte sich nach dem Streik, sagte der Sprecher weiter. Der Kampf um die 35-Stunden-Woche in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie dauert bereits seit mehr als zwei Wochen.
Im BMW-Werk Steyr in Oberösterreich bleiben ab kommenden Montag Teile der Montage geschlossen, zirka 500 Mitarbeiter müssen unfreiwillig zu Hause bleiben. Die Tagesproduktion wird um etwa 70 Prozent reduziert.
In den deutschen BMW-Werken in München, Regensburg, Dingolfing und Landhut gibt es ebenfalls Produktionseinschränkungen. Hier sind mehrere tausend Mitarbeiter betroffen. (apa)
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