Zustimmung zum Euro in Österreich gesunken
- In Eurozone weithin positive Tendenz zur Gemeinschaftswährung
- Besonderer Beliebtheit erfreut sich der Euro in Deutschland
Während in der Eurozone die Zustimmung zum Euro um vier Punkte auf 75 Prozent zulegen konnte, sank sie laut am Dienstag veröffentlichter Eurobarometer-Umfrage in Österreich um drei Punkte auf 72 Prozent. Die höchste Zustimmung zur gemeinsamen Währung gibt es in Luxemburg (88 Prozent), Belgien (85 Prozent) und Italien (82 Prozent).
Im Gegensatz dazu hat in Schweden, wo im Herbst ein Referendum über die Einführung des Euro bevorsteht, die Zustimmung zur gemeinsamen Währung um 10 Punkte verloren, um nur 41 Prozent zu erreichen. In Großbritannien scheint derzeit eine Mehrheit für den Euro in weiter Ferne: Nur 24 Prozent der Bürger wollen ihn, 63 Prozent lehnen ihn ab. Bei den Dänen hingegen, die ebenfalls noch nicht zur Eurozone gehören, sprachen sich 53 Prozent pro Euro aus.
Besonders viele Freunde konnte der Euro in Deutschland gewinnen: 70 Prozent der Befragten äußerten sich positiv, was einem Plus von acht Prozentpunkten seit der letzten Eurobarometer-Umfrage im Herbst entspricht. Nur in Finnland wuchs die Zustimmung mit einem Plus von neun Punkten auf 75 Prozent noch stärker. (apa, red)
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