Dienstag, 17. Juni 2003

AK fordert Preis-Senkungen in Österreich

  • Einkaufen hierzulande ist nach wie vor teurer als in Deutschland
  • Ein und die selben Waren kosten um ein Viertel mehr

Die Arbeiterkammer bemängelt die nach wie vor starken Preisunterschiede zwischen Österreich und Deutschland. Nach Ansicht der AK ist Einkaufen hierzulande auch achteinhalb Jahren nach dem EU- Beitritt noch immer weit teurer als im Nachbarland. Für ein und die selben Waren zahlten heimische Konsumenten um ein Viertel mehr als die Deutschen.

Laut AK kosten vergleichbare Produkte beispielsweise bei Hofer Österreich durchschnittlich 25 Prozent mehr als bei Aldi in Deutschland. Die eklatanten Preisunterschiede ließen sich jedoch nicht mit den unterschiedlichen Steuersätzen, Lohn- oder Transportkosten argumentieren.

Auch bei Elektrohändlern lägen die österreichischen Preise im Schnitt rund 11 Prozent über den deutschen, ergab der am Dienstag veröffentlichte Preisvergleich von 280 Produkten. Für die AK sind die teils eklatanten Preisunterschiede "ungerechtfertigt und unverständlich". Sie fordert deshalb vom Handel, "die niedrigen Einkaufspreise auch an die heimischen Konsumenten weiterzugeben". (apa)

17.6.2003 10:38