Mittwoch, 18. Juni 2003

Wurz baute Unfall mit neuem McLaren-Mercedes

  • Neuer MP4-18A-Bolide dabei "schwer beschädigt"
  • Der Niederösterreicher selbst blieb bei dem Crash unverletzt

Alexander Wurz hat am Dienstag bei einem Unfall im Rahmen von Formel-1-Testfahrten in Jerez den neuen McLaren-Mercedes MP4-18A schwer beschädigt, der Niederösterreicher selbst blieb bei dem Crash allerdings unverletzt.

"Es geht ihm prima", meinte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug am Mittwoch nach einem Telefonat mit dem Österreicher. Wurz war nach seinem Crash nicht ins Krankenhaus, sondern nur ins medizinische Zentrum an der Rennstrecke gebracht worden. Laut Haug ist der Perchtoldsdorfer "okay".

Nach den bisherigen Erkenntnissen des McLaren-Mercedes-Teams war kein mechanischer Defekt für den Unfall verantwortlich. "Es war ein Fahrfehler", meinte Haug. "Wir wären die ersten, die bei einem Defekt sofort nicht mehr weiterfahren lassen würden.

Zweiter Unfall mit neuem Auto
Es war dies der zweite Unfall mit dem neuen Auto, das in der Formel 1 nicht vor dem Grand Prix von Großbritannien am 20. Juli eingesetzt werden dürfte. Bereits vor zwei Wochen war der MP4-18A durch einen Unfall des Finnen Kimi Räikkönen schwer in Mitleidenschaft gezogen worden.

Der Crash wird die Entwicklung des neuen Autos und die Premiere in einem Formel-1-Rennen voraussichtlich nicht verzögern. "Ich glaube schon, dass wir bei unseren Plänen bleiben können", erklärte Haug. Am Mittwoch setzte Räikkönen die Arbeit im unversehrten neuen Silberpfeil-Exemplar fort. Der Unfallwagen wurde in die McLaren-Zentrale ins britische Woking gebracht. (apa, red)

18.6.2003 09:18
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