Freitag, 20. Juni 2003

ÖSV-Asse basteln an der besseren Rennposition

  • Ski-Stars auf der Suche nach aerodynamischen Neuerungen
  • Österreicher zum vierten Mal bei Windkanaltests in München

Der ÖSV hat am Freitag zum vierten Mal im supermodernen Aero-Akustik-Windkanal des BMW-Forschungszentrums München Windkanaltests absolviert. Neun Herren und sechs Damen reisten zu diesem Zweck in die bayrische Hauptstadt, allen voran Abfahrts-Weltmeister Michael Walchhofer und Ex-Weltmeisterin Renate Götschl, den ganzen Tag über wurden Material und Rennpositionen getestet.

Walchhofer ist einer der Routiniers, die sich auf Grund ihrer Erfahrung vorrangig um Material und Rennanzüge kümmerten. "Wir versuchen, den letzten Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Gerade für mich als "Riesen" ist es extrem wichtig, die ideale Position zu finden. Und das ist, so nah wie möglich die Tropfenform einzunehmen", meinte der Salzburger. Als zweiter Mann aus der neuen Weltcup-Gruppe vier, aus der der neue Weltcup-Gesamtsieger kommen soll, war der Pitztaler Benjamin Raich dabei.

Nici Hosp testet für die Speed-Disziplinen
Eine der Debütantinnen war die Tirolerin Nicole Hosp, die ja künftig verstärkt auch die schnellen Disziplinen bestreiten soll. Im BMW-Testgelände hatte sie aber noch ein wenig Respekt vom neuen Metier. "Wahrscheinlich werde ich die Erste sein, die nach hinten in das Netz fliegt", sagte sie scherzhaft. Wie auch bei anderen BMW-Windkanal-Debütanten aus der Damen-Europacup-Truppe oder Thomas Graggaber ging es bei Hosp in erster Linie um das Austesten der richtigen Rennposition. (apa/red)

20.6.2003 15:15