Mittwoch, 18. Juni 2003

Wimbledon-Titelverteidiger Hewitt klagt ATP

  • Auf 1,5 Millionen Dollar Schadenersatz wegen Rufschädigung

Der australische Weltranglisten-Zweite Lleyton Hewitt verklagt die Tennis-Spieler-Vereinigung der Herren (ATP) auf 1,5 Millionen Dollar Schadenersatz wegen Rufschädigung. Grund der schon nun seit Monaten dauernden Auseinandersetzung des Wimbledon-Titelverteidigers ist die 103.000 Dollar-Strafe, die im August 2003 von der ATP gegen den 22-Jährigen verhängt worden war.

Damals hatte Hewitt während des Turniers in Cincinnati ein obligatorisches TV-Interview mit dem Sender ESPN verweigert. Nachdem er gegen die Geldstrafe Einspruch eingelegt hatte, wurde die Summe auf knapp 20.000 Dollar reduziert. Hewitt sieht jedoch seinen Ruf geschädigt und behauptet, dass ihm wegen der Auseinandersetzung Nebeneinkünfte und Sponsorenverträge verloren gegangen seien. (apa)

18.6.2003 16:56