Kein Hofknicks! Wimbledon bricht 2003 mit Tradition
- Auch der obligate Diener ist für die Akteure nicht mehr Pflicht
- Sampras' Nachfolger kassieren auch mehr Geld
·Wimbledon '03
Schwere Auslosung für Österreicher
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Das komplette Herren-Tableau
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Hewitt & Serena Williams Nummer 1
Hofknicks und Diener adé! Wimbledon bricht 2003 mit seinen Traditionen. Und ein ganz Großer ist nicht gesetzt: Pete Samras. Er will er sich den Weg zurück auf den "Heiligen Rasen" nicht verbauen. "Ich habe die Tür noch nicht zugeschlagen", sagt der 31-Jährige, dessen beispiellose Ära bei den am Montag beginnenden All England Championships zu Ende geht. Zum ersten Mal in seiner Karriere als Tennisprofi fehlt Sampras beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt.
Wimbledon ohne den siebenfachen Champion Pete Sampras kommt einer Zeitwende gleich. Auch eine "Revolution" werden die Zuschauer auf dem altehrwürdigen Center Court erleben. Nach 100 Jahren Hofknicks und Diener dürfen die Akteure heuer erstmals auf diese Ehrenbezeugung vor der königlichen Loge verzichten. Eine Ausnahme wird nur gemacht, wenn sich Königin Elizabeth II. oder Thronfolger Prinz Charles an der Church Road die Ehre geben.
Der besten Tennis-Spielerin würde der wichtigste Titel des Jahres 775.000 der insgesamt 13,6 Millionen Dollar Preisgeld einbringen. Lleyton Hewitt oder sein Nachfolger würde 840.000 Dollar kassieren, was einen Zuwachs von 9,5 Prozent bedeutet. (apa, red)
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