Wimbledon: Schweres Los für ÖTV-Spieler
- Koubek gegen C. Rochus, Melzer gegen Gonzalez
- Wartusch gegen Grande, lösbare Aufgabe für Schett
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Das komplette Damen-Tableau
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Das komplette Herren-Tableau
·Die Setzlisten
Hewitt & Serena Williams Nummer 1
Lösbare bis eher schwierige Aufgaben für die ÖTV-Spieler brachte die Auslosung für das am kommenden Montag beginnende Grand-Slam-Turnier in Wimbledon. Jürgen Melzer ist gegen den an Nummer 19 gesetzten Chilenen Fernando Gonzalez als Außenseiter zu betrachten. Stefan Koubek kann sich gegen den Belgier Christophe Rochus zwar durchaus gute Chancen ausrechnen, in der zweiten Runde würde allerdings voraussichtlich Roger Federer (SUI-4) warten.
Barbara Schett hat in der ersten Runde mit der Spanierin Marta Marrero eine lösbare Aufgabe, dann dürfte sie es aber mit der an Nummer 18 gesetzten Conchita Martinez (ESP) zu tun bekommen. Patricia Wartusch wurde mit Rita Grande (ITA) zum Auftakt gleich einen schwerer Brocken zugelost, in Runde zwei würde es voraussichtlich gegen Lindsay Davenport (USA-5) nicht gerade leichter werden.
"Hammer-Los" für Hewitt
Eine "Hammer-Auslosung" hat Titelverteidiger Lleyton Hewitt für Wimbledon erwischt. Der topgesetzte Australier trifft bei einem Auftakt-Sieg gegen einen Qualifikanten in Runde zwei vermutlich auf Ex-Champion Richard Krajicek und auch in Runde drei würde mit Taylor Dent ein Super-Aufschläger warten.
Hewitt hätte es nicht schlechter erwischen können. Mit Krajicek hat er den 96er-Sieger und mit Taylor Dent (USA) jenen Mann, der über das zweitschnellste Service im Herren-Circuit verfügt, auf seinem direkten Weg. Übersteht der australische Baseliner all diese Hürden, baut sich im Viertelfinale mit "Weltrekordler" Andy Roddick (239,8 kmh/ex aequo mit Greg Rusedski) der stärkste Servierer überhaupt auf.
Mehr Glück hatte Andre Agassi. Der als Nummer zwei gesetzte US-Amerikaner spielt zunächst gegen den Briten Jamie Delgado, hat mit Younes El Aynaoui (MAR) den ersten Gesetzten in Runde drei und von den ganz großen Kalibern nur den Russen Marat Safin in seinem Raster-Viertel.
(apa/red)
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