Wieder Explosion an irakischer Öl-Pipeline
- Bereits zwei Sabotagefälle an Öl-Leitungen in den vergangenen Tagen
- Irakische Armee wird neu aufgestellt: 12.000 Mann binnen eines Jahres
·12.000 Mann
Irakische Armee wird neu aufgestellt
·ABC-Waffen?
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Im Irak ist es offenbar am Montagmorgen wieder zu einer Explosion an einer Öl-Pipeline gekommen. Die Explosion ereignete sich nach Angaben des Ölministeriums in einem Abschnitt der zweitgrößten Export-Leitung des Landes nahe der Grenze zu Syrien. Einzelheiten wurden nicht bekannt. Die US-Armee überprüft den Zwischenfall.
Die betroffene Leitung ist nicht mit der wichtigsten irakischen Export-Pipeline von den Kirkuk-Ölfeldern im Norden des Landes in die Türkei verbunden. An dieser Leitung war es schon wiederholt zu Explosionen und Bränden gekommen.
Erst am vergangenen Samstag hatte sich eine Explosion an einer Pipeline ereignet. Aus Kreisen des Ölministeriums verlautete am Montag, die betroffene Pipeline sei eine Gas- und nicht wie zunächst angenommen eine Öl-Leitung. Bei der Explosion in der Nähe der Stadt Hit rund 140 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Bagdad wird Sabotage vermutet.
Vor dem Irak-Krieg hatte der Irak täglich rund 200.000 Barrel Öl zu Vorzugspreisen nach Syrien geliefert. Später hatten die USA die Ölleitung bombardiert und damit die Ölausfuhr unterbrochen. Bisher haben die USA noch keine Absicht geäußert, die Leitung wieder in Betrieb zu nehmen. (apa)
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