Maschadow gibt Kampf um Unabhängigkeit Tschetscheniens auf
- Vertrauter: Präsident zu "Kompromiss" und "bedingungslosen Gesprächen" bereit
Der von Russland nicht anerkannte tschetschenische Präsident Aslan Maschadow hat seine Forderung nach vollständiger Unabhängigkeit der abtrünnigen russischen Kaukasus-Republik offenbar aufgegeben. Wie ein Vertrauter Maschadows am Dienstag der russischen Nachrichtenagentur Interfax sagte, wolle Maschadow einen "Kompromiss" und mit Moskau "Gespräche ohne jede Vorbedingung" führen.
In der tschetschenischen Führung setze sich die Ansicht durch, dass die Unabhängigkeit von Russland unerreichbar sei.
Nach Gesprächen mit Maschadow sei er sicher, dass "Pläne für eine Trennung Tschetscheniens (von Russland) nicht in Betracht kommen", sagte der Vertraute weiter. Eine Stellungnahme des Kreml lag zunächst nicht vor.
Moskau lehnt Verhandlungen mit Maschadow ab. (apa, red)
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