Österreichs Feuerwehren geht das Geld aus!
- Steirischer Landeskommandant sieht existenzielle Bedrohung
- Einnahmen sinken, Ausgaben steigen durch Steuererhöhungen
Österreichs Freiwillige Feuerwehren schlagen Alarm! Wo brennt's? In den Bilanzen! Die Frage der Finanzierung des steirischen und österreichischen freiwilligen Feuerwehrwesens habe bereits "existenziellen Tiefgang", formulierte es der steirische Landesfeuerwehrkommandant Franz Hauptmann am Samstag dramatisch.
In den vergangenen fünf Jahren habe man allein aus dem Titel der Feuerschutzsteuer einen Verlust von 27,3 Prozent hinnehmen müssen.
"Die ständig wachsenden Kosten durch Steuer- und Preiserhöhung, verbunden mit den verminderten Einnahmen, werden unsere Organisation über kurz oder lang lahm legen", zeichnete Hauptmann ein düsteres Bild für die Florianijünger. Seit Jahren würden sich die Funktionäre des Berufsfeuerwehrverbandes an die Politik wenden, ohne dass etwas geschehen sei.
"Es stellt sich aber die Frage: wie lange noch?" Gleichzeitig sei es schwer, die Ideale der Freiwilligkeit und Uneigennützigkeit weiterzutragen, wenn "andere Gruppen" immer mehr den Weg dieses Dienstes verlassen und damit "kein gutes und förderliches Klima schaffen", so Hauptmann in der Aussendung. (APA/red)
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