Montag, 9. Juni 2003

Schwacher Asienabsatz: Motorola senkt Prognose

  • Verkauf von Mobiltelefonen durch SARS beeinträchtigt

Wegen eines unerwartet niedrigen Absatzes von Telefonen in Asien nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit SARS, hat der weltweit zweitgrößte Hersteller von Mobiltelefonen, Motorola, hat seine Gewinn- und Umsatzprognosen für das 2. Quartal gesenkt. Für das Gesamtjahr 2003 wurde eine Abwärtsrevision angekündigt.

Den Umsatz sagte Motorola nunmehr mit 6,0 bis 6,2 Milliarden Dollar voraus, nach zuvor 6,4 bis 6,6 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt für das zweite Vierteljahr einen Netto-Gewinn je Aktie von vier Cent und einen Umsatz von 6,44 Milliarden Dollar prognostiziert.

Neben Mobiltelefonen sei auch der Absatz von Halbleitern in Asien durch Sars beeinträchtigt worden, teilte Motorola weiter mit. Deshalb müssten auch die Gewinn- und Umsatzprognosen für das Gesamtjahr reduziert werden.

Der Absatz von Mobiltelefonen in Nordamerika, Lateinamerika und Europa habe aber die Hoffnungen des Unternehmens erfüllt, hieß es weiter. (APA/Red.)

9.6.2003 15:38