Kinder werden von Spam-Mails überrollt
- 76 Prozent der Kids besitzen einen eigenen Account
- Den Kindern fehlt es am Wissen über Spam
·Stichwort Spam
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So werden E-Mail-Adressen gekrallt
Beinahe 80 Prozent der Kinder, die über einen E-Mail-Account verfügen, erhalten täglich Spam. Wie eine Untersuchung im Auftrag des Internet-Sicherheitsunternehmens Symantec ergeben hat, bekommen gar 47 Prozent E-Mails mit nicht jugendfreiem Inhalt, die auf pornographische Seiten führen. Und die Spam-Mails sind nicht selten erfolgreich: Denn über 20 Prozent der befragten Kinder öffnen und lesen Spam, wenn die Betreffzeilen auf ihr Interesse stoßen.
Für die Studie wurden insgesamt 1.000 Jugendliche und Kinder zwischen sieben und 18 Jahren befragt. 76 Prozent der Befragten verfügten über einen oder mehrere E-Mail-Accounts, 72 Prozent wiederum checken die eingegangene elektronische Post mehrmals die Woche bis mehrmals am Tag.
Ohne Kontrolle der Eltern
Ein beträchtlicher Teil davon tut dies ohne Kontrolle oder Rücksprache mit den Eltern: Fast jedes dritte Kind gab an, es sei nicht wichtig, dass bei der E-Mail-Abfrage ein Elternteil dabei sei. 21 Prozent kümmern sich nicht um die Meinung der Eltern und 16 Prozent wollen ausdrücklich nicht, dass Vater oder Mutter beim Checken der Mails dabei sind. Ganze 46 Prozent fragen die Eltern nicht um Erlaubnis, wenn es darum geht, die E-Mail-Adresse selbst an wildfremde Personen oder unbekannte Websites weiterzugeben.
Es fehlt am Wissen über Spam
Darüber hinaus fehlt es dem Nachwuchs oft am Wissen über Spam. Beinahe jedes dritte Kind erklärte, nicht zu wissen, ob Spam gut oder schlecht seien. Auf der "Hitparade" der von Kindern und Jugendlichen empfangenen Spam-Mails ganz oben stehen Nachrichten von Glückspielveranstaltern. Insgesamt 80 Prozent aller, die über E-Mail verfügen, erklärten, mit derartigen Mails "bombardiert" zu werden. 62 Prozent erhalten Spam von Kontaktbörsen, 61 Prozent finanzbezogene Spam, die billige Kredite versprechen oder Häuser zum Kauf anbieten. In 55 Prozent der Mailboxes landen unerwünschte Nachrichten von Anbietern von Produkten zur Gewichtsabnahme. 51 Prozent der Kinder und Jugendlichen erhalten wiederum regelmäßig "pharmazeutische Spam" wie "Kaufe Viagra online".
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