Thomas Cook weist Spekulationen über Fusion zurück
- Keine Verhandlungen mit Reiseveranstalter Kuoni
- Gemeinsamer Umsatz beider Unternehmen 10,5 Mrd. Euro
Thomas Cook hat Spekulationen zurückgewiesen, er sei in Fusionsverhandlungen mit dem Schweizer Reiseveranstalter Kuoni. "Es ist völlig normal, dass die Branchenplayer in regelmäßigem Kontakt stehen", sagte ein Thomas-Cook-Sprecher. "Gegenwärtig gibt es keine Fusionsgespräche mit Kuoni."
Die britische Zeitung "Sunday Telegraph" berichtete ohne Quelle von entsprechenden Gesprächen und bezifferte den gemeinsamen Umsatz der beiden Unternehmen auf 10,5 Milliarden Euro. Kuoni und Thomas Cook, das von KarstadtQuelle und Lufthansa gehalten wird, hätten im März mit Gesprächen über Kooperationen begonnen, die jetzt in Fusionsgespräche gemündet seien. Thomas Cook werde bei dieser Transaktion von Morgan Stanley beraten, CSFB unterstütze Kuoni. Die Eigner von Thomas Cook würden 60 Prozent an dem gemeinsamen Unternehmen halten.
Bereits vor einigen Monaten hatte es Gerüchte gegeben, wonach der deutsche Touristikkonzern TUI den Schweizer Konzern übernehmen wolle. Beide Unternehmen hatten die Spekulationen jedoch zurückgewiesen. Kuoni hatte zu verstehen gegeben, unabhängig bleiben zu wollen. (apa/red)
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