AUA: Economy-Passagiere sollen fürs Essen zahlen
- FORMAT: Vagn Sörensen kündigt neues Servicekonzept an

AUA-General Vagn Sörensen kündigt in der aktuellen Ausgabe des Magazins FORMAT ein komplett neues Service- und Vertriebskonzept für den Herbst an. Das Low-cost-Segment wird weiter ausgebaut, gleichzeitig wird "das Servicekonzept die Unterschiede zwischen den Preisklassen viel stärker erlebbar machen", wie Sörensen sagt. Konkret: "Billigflieger werden künftig deutliche Abstriche in Kauf nehmen müssen."
Wie FORMAT berichtet, hat das AUA-Management ein durchgerechnetes Papier fertig, demzufolge Economy-Passagiere auf der Kurz- und Mittelstrecke den Bordservice dann extra bezahlen müssen: also Essen, Drinks oder Zeitungen. Offiziell bestätigen will Sörensen die Maßnahme nicht, weil sie noch nicht beschlossen ist, deutet die künftige Linie aber an: "Ähnlich wie beim Auto. Günstiger Basispreis und dazu eine umfangreiche Aufpreisliste." Auch AUA-Marketingvorstand Josef Burger bestätigt FORMAT: "Wer nur 80 Euro fürs Ticket zahlt, muß wissen, daß er nicht mehr alles bekommt."
Die klar unterscheidbaren Produkte zieht die AUA von der Bequemlichkeit bei Buchung und Check-in über den Service am Boden und an Bord bis zu den Meilengutschriften durch. Ein Detail: Internetbucher bekommen künftig ein Ticket nur noch gegen Aufpreis ausgestellt. Sörensen: "Wir tragen der Polarisierung des Marktes Rechnung: Qualität hier, Low-cost da, die Mitte bricht weg."
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