VfB-Star Hleb ist "Hirn" der Weißrussen
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Er gilt als "Zidane Weißrusslands". Am 1. Mai feierte er seinen erst 22. Geburtstag. Er ist der bekannteste Spieler im Aufgebot Weißrusslands für das Mittwoch-Länderspiel in Innsbruck gegen Österreich. Sein Name: Alexander Hleb. Er ist das "Hirn" des nächsten ÖFB-Gegners in der EM-Qualifikation. Der 22-Jährige wird allerdings lediglich im U21-Match Wattens im Einsatz sein. Als offizielle Begründung für diese Entscheidung gaben die Weißrussen die Chance des U21-Teams auf die Qualifikation für die Endrunde an.
Hleb hat bisher zehn Mal den Teamdress getragen und dabei zwei Tore erzielt. In seiner Wahl-Heimat Deutschland zählt er zu den Aufsteigern der Saison. "Kicker"-Leser wählte ihn in einer Umfrage hinter den Bayern Elber und Ballack zum drittbesten Feldspieler. In den Reihen der "jungen Wilden" aus Stuttgart etablierte sich Hleb als Nachfolger des Bulgaren Krassimir Balakow, der heuer seine Karriere beendet hat. "Ich habe schon immer vom Leiberl mit der Rückennummer zehn geträumt", sagt Hleb, der nun das VfB-Kommando endgültig übernehmen wird.
Angefangen hat er als Straßenfußballer in Minsk. Was aus dem kleinen Alexander geworden ist, sieht man via Deutschland-Fernsehen Woche für Woche. Er ist ein Instinkt-Fußballer, unberechenbar, dribbelstark, beidfüßig, technisch top und verfügt über einen unheimlichen Antritt.
Hleb, in dessen Heimat Biathlon der Sport Nummer eins ist, wurde zum weißrussischen Fußballer und auch Sportler des Jahres gewählt. Seine Kicker-Karriere begann nach ersten Versuchen im Wasserspringen und in der Sportgymnastik beim Klub Bate Borisow, für den er bis Jänner 2001 spielte. Danach übersiedelte der Techniker nach Deutschland zum VfB Stuttgart, weil sein Vater Pawel immer für den deutschen Fußball und dessen Nationalteam geschwärmt hatte. Vor dem Weg ins Schwabenland trainierte Hleb aber zunächst mit der "Ösi"-Filiale TSV 1860 München, wo ihm aber die Atmosphäre nicht gefallen hat.
(apa)
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