ÖFB-Präsident Stickler stellt sich hinter Krankl
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Trotz der 0:1-Niederlage in Moldawien hat sich ÖFB- Präsident Friedrich Stickler am Sonntag ganz deutlich hinter Fußball- Teamchef Hans Krankl gestellt. Selbst im Falle einer weiteren Niederlage im EM-Qualifikationsspiel am Mittwoch in Innsbruck gegen Weißrussland schließt Stickler das vorzeitige Ende der Ära Krankl aus.
"Wir werden im Herbst über die Zukunft sprechen. Bis dahin bleibt alles, wie es ist", erklärte der Verbands-Boss in der ORF-Sendung "Sport am Sonntag". "Ich bin genauso enttäuscht wie Teamchef Krankl, denn ich habe mir aus den zwei Spielen sechs Punkte gewünscht. Aber es ist ein langer Weg, den wir vor uns haben. Wir müssen die Niederlage so rasch wie möglich wegstecken, daraus lernen und am Mittwoch zeigen, dass ein guter Kern in dieser Mannschaft steckt", erklärte Stickler, der nicht vor jedem Länderspiel eine neue Diskussion entfachen möchte: "Denn das nützt keinem. Wir wollen für die Zukunft eine Mannschaft haben, die ganz vorne mitspielt."
Auch Teamchef Krankl bezeichnete die Diskussionen als "mühsam" und stellte seine Person in den Hintergrund. "Meine Person und mein Name sind nicht wichtig. Die Jugend ist das Wichtigste, denn 2008 werden junge Spieler spielen. Wir müssen alle dran glauben", meinte der Teamchef, der sich im Falle einer Vertragsverlängerung nach der laufenden EM-Qualifikation weiterhin "den Arsch aufreißen" möchte. Von einer Blamage wollte Krankl nach dem 0:1 in Moldawien nach wie vor nicht sprechen: "Wir sind derzeit kein großes Fußball-Land. Es ist traurig und ernüchternd, aber es ist keine Blamage."
(apa)
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