Magna-Investitionen im Visier der UEFA
- Stronachs Mehrheitsbeteiligungen werden untersucht
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1990 - schon über 20!
Prohaska, Stessl, Daum, Löw: wer, wann dran war!
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Der geplante Einstieg von Austria-Mäzen Stronach und seiner Magna bei der AG von Sturm Graz ruft jetzt auch die UEFA auf den Plan. Sie will die Mehrheitsbeteiligungen Stronachs einer Untersuchung unterziehen.
Gemäß den UEFA-Statuten darf ein Investor zwar Mehrheitsbesitzer bei verschiedenen Klubs sein, doch darf die UEFA dann verbieten, dass zwei oder mehrere dieser Vereine am gleichen europäischen Wettbewerb teilnehmen.
Die englische Investorengruppe Enic hatte zwar gegen diese Regelung bei der Europäischen Union (EU) geklagt. Dort aber eine Niederlage erlitten. Damit war eine mögliche gleichzeitige Europacup- Teilnahme der sechs Enic-Vereine Rangers FC (25,1 Prozent), Vicenza (99,9), Slavia Prag (96,7), AEK Athen (47), Tottenham (29,9) und FC Basel (50) nicht möglich. Für die Klubs hieß dies nun, dass sie mit Enic eine Vereinbarung treffen mussten, was mit den Anteilen der Engländer geschieht.
Auch im ÖFB ist Stronach als Bundesliga-Präsident (trotz seiner Funktion als Austria-Mäzen über einen Betriebsführer-Vertrag) mittlerweile ein wichtiger Mann.
(apa)
