Pete Sampras steht vor Karriere-Ende
- 2003 keine ATP-Turniere mehr, Entscheidung bis Jahresende
Der langsame Abschied Pete Sampras geht weiter. Der Rekord-Grand-Slam-Gewinner, der im Jahr 2003 noch kein Turnier gespielt hat, erklärte in einem Interview mit der französischen Tageszeitung "L'Equipe" heuer nicht mehr auf der ATP-Tour anzutreten. Bis Jahresende soll eine definitive Entscheidung über Fortsetzung oder Karriere-Ende fallen.
Während Thomas Muster um ein Comeback kämpft und Andre Agassi durch die Hewitt-Niederlage im Queen's-Viertelfinale wieder die Nummer Eins der Entry List ist, sieht Alles nach "Out" für Sampras aus. Der US-Amerikaner, der am August seinen 32. Geburtstag feiert, hat seit seinem Triumph bei den US-Open 2002 kein Match mehr im Rahmen der ATP-Serie bestritten.
Eine kleine Chance gibt es noch
Sampras, der 14 Grand-Slam-Turniere gewann und ein Preisgeld von über 43 Millionen Dollar kassierte, meinte: "Es existiert eine kleine Chance, dass ich weiterspiele."
Der seit fast drei Jahren mit der Schauspielerin Brigitte Wilson verheiratete Kalifornier möchte künftig mehr Zeit mit seiner Familie verbringen und sich intensiver dem Golfspiel widmen. Außerdem will er sich um die Geschäfte der nach ihm in Los Angeles benannten Tennis-Akademie kümmern, die im Sommer eröffnet wird.
Nie mehr Paris
Nie wieder werden die französischen Tennis-Fans Sampras bei den French Open in Paris im Einsatz sehen. "Ich werde in Roland Garros nicht mehr antreten. Ich habe alles versucht, um das Turnier zu gewinnen. Aber leider, ich muss mit Bedauern aufgeben. Ich habe meine Vorbereitung geändert, jedoch nie das gewünschte Ziel erreicht", sagte Sampras im L'Equipe-Interview. (apa/red)
Cannes20:38
Haneke siegt in CannesAustro-Filmemacher gewinnt mit "Amour" den Hauptpreis bei den Filmfestspielen
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
Grand Prix von Monaco20:40
Webber holt Monte CarloAustralier ist sechster Sieger im sechsten Rennen. Gerüchte um Vettel-Wechsel.
