Kolumbianische Armee tötet mindestens 67 Rebellen
Die kolumbianische Luftwaffe hat am Samstag bei Bombenangriffen nach eigenen Angaben mindestens 67 linke Rebellen getötet. Die Luftangriffe gegen ein Lager der marxistischen "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) und gegen einen Rebellenkonvoi seien in der südwestlichen Provinz Cauca sowie im Zentrum des Landes geflogen worden, erklärte ein Kommandant der Luftwaffe.
Unabhängige Berichte gab es zunächst nicht. Die FARC halten etwa 17.000 Männer und Frauen unter Waffen und sind die größte Rebellengruppe des Landes. Sie bekämpfen den Staat seit fast 40 Jahren und finanzieren sich aus dem Drogenschmuggel und der Erpressung von Schutz- und Lösegeldern. Der Konflikt kostet jährlich bis zu 30.000 Menschen das Leben. (APA)
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