US-Soldat bei Anschlag in Bagdad getötet
- Suche nach Anhängern Saddams und paramilitärischen Gruppen
Bei einem Anschlag in Bagdad ist ein US-Soldat getötet worden. Das amerikanische Oberkommando erklärte am Mittwoch in Bagdad, die Truppen seien im Südwesten der irakischen Hauptstadt an einer Abgabestelle für illegale Waffen beschossen worden. Mehrere Angreifer seien aus einem Wagen gesprungen und hätten aus rund 250 Metern Entfernung zwei Granaten auf die Soldaten gefeuert.
Die erste Granate habe ihr Ziel verfehlt, die zweite habe jedoch einen Soldaten getötet und einen weiteren schwer verletzt, erklärten die Streitkräfte. Sein Zustand wurde als kritisch beschrieben. Die Angreifer seien geflohen.
US-Soldaten suchten unterdessen nördlich von Bagdad nach Anhängern des entmachteten Präsidenten Saddam Hussein und Mitgliedern paramilitärischer Gruppen. Sie sollen für eine Reihe von Anschlägen verantwortlich sein. Das Oberkommando erklärte, bisher seien nahe der Ortschaft Balad, etwa 60 Kilometer nördlich der Hauptstadt, 397 Menschen festgenommen worden. Außerdem seien Waffen und Munition sichergestellt worden. (apa)
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