Dienstag, 10. Juni 2003

Bereits mehr als 30 Fälle von Affenpocken in den USA

  • Keiner der Patienten in Lebensgefahr

In den USA ist die Zahl der Menschen mit Affenpocken (Bild) auf mindestens 33 gestiegen. US-Gesundheitsbeamte registrierten die bisher nur in Afrika verbreitete Pockenart bis zum Dienstag in drei US-Bundesstaaten. Keiner der isolierten Patienten befand sich in Lebensgefahr. Es handelt sich nicht um Terror.

Die Zentren für Seuchenkontrolle (CDC) in Atlanta gehen davon aus, dass die seltene Krankheit nicht von Mensch zu Mensch weitergegeben wird. Dennoch beraten die Experten darüber, ob ein Pocken-Impfstoff freigeben werden soll.

Inzwischen gibt es keinen Zweifel mehr, dass sich alle Patienten bei Präriehunden angesteckt haben, die sie entweder als Haustiere hielten oder in Zoohandlungen betreuten. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Krankheit von einer aus Gambia stammenden Hamsterratte eingeschleppt worden. (apa/red)

10.6.2003 16:20