FPÖ-Spitze wird noch im Sommer neu geregelt
- Haider könnte angeschlagene Partei noch einmal übernehmen
·FPÖ in Not
Haupt unter Haider- und Finanz-Druck!
·Dickes Lob
Kanzler über Haupt: 'Ein guter Partner'
·Haider kontert
"Volksabstimmung nicht vom Tisch"
·'Vater der FPÖ'
Jörg Haider - ein Porträt
Eine Entscheidung, ob Jörg Haider wieder an die Spitze der Bundes-FPÖ zurückkehrt und Vizekanzler Haupt als Parteichef ablöst, wird noch im Sommer fallen. "Eine vernünftige Regelung ist ins Auge gefasst und wird vom Herrn Vizekanzler zeitgerecht der Öffentlichkeit bekannt gegeben werden", sagte der Kärntner Landeshauptmann.
Auf die Frage, was unter "zeitgerecht" zu verstehen sei, meinte Haider: "Es wird nicht mehr sehr lange dauern. Jedenfalls wird der Herbst nicht ins Land ziehen." Die Entscheidung liege jedoch ausschließlich bei Haupt, der auch die Öffentlichkeit informieren werde. Haider bekräftigte auch, dass er weiterhin als Landeshauptmann zur Verfügung stehen werde, sollte er wieder Bundesparteiobmann sein.
Überlegungen, dass er im Herbst die Verhandlungen über eine Harmonisierung der Pensionssysteme führen werde, bezeichnete Haider als "Gedankenspiele". Diese seien aber "bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar", betonte der Landeshauptmann.
Haupt selbst hatte sich am Mittwoch in der "ZiB 2" zur Diskussion um die FPÖ-Führung eher zurückhaltend gegeben. Er werde weiter mit Haider "erfolgreich im Tandem" agieren. Zu einer Rückkehr Haiders an die Parteispitze meinte er nur: "Die Parteientscheidungen treffen wir in der Partei und nicht in den Medien." (apa)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
