AUA-Piloten empört über Kündigungen
- Betriebsversammlung am 10. Juni
- Behinderungen im Flugbetrieb nicht auszuschließen
·AUA-Chef
Vagn Sörensen im IATA- Aufsichtsrat
·Star Alliance
US Airways treten
AUA-Bündnis bei
Nach den am Donnerstag bekannt gegebenen Kündigungen von 17 Piloten bei der AUA hat das "fliegende Personal" der Austrian Airlines-Gruppe eine gemeinsame Betriebsversammlung von AUA, Lauda Air und Tyrolean Airways am Flughafen Wien-Schwechat für Dienstag anberaumt. Behinderungen im Flugbetrieb sind in der Folge nicht auszuschließen.
Man werde ein Paket präsentieren, mit dem es dem Unternehmen unmöglich wird, das Personal weiter auseinander zu dividieren, sagte AUA-Bord-Betriebsratschef Rudolf Novak. "So wie mit uns umgegangen wird, können wir uns das nicht bieten lassen".
Der AUA-Betriebsrat reagiert damit nicht zuletzt auf die Kündigung der 17 Piloten. Bereits Anfang April hat die AUA-Führung insgesamt 50 Piloten und 100 weitere Mitarbeiter im AMS-Frühwarnsystem zur Kündigung angemeldet. Als Grund wurden die Sparmaßnahmen in der AUA- Gruppe angegeben, die als Folge der Konjunkturschwäche und der Lungenkrankheit Sars notwendig wurden.
Aus Sicht des Betriebsrats geht es allerdings tatsächlich um den nach wie vor nicht beigelegten Tarif-Streit mit den AUA-Piloten. Deren Kollektivvertrag und Bezahlung ist sehr viel besser als bei Lauda und Tyrolean. "Das Konzept scheint zu sein, so lange Leute rauszuschmeißen, bis wir weich werden", kommentiert Novak die Kündigungen. Er geht auch davon aus, dass weitere Kündigungen von AUA-Piloten folgen werden. (apa)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
Grand Prix von Monaco17:07
Webber holt Monte CarloAustralier ist sechster Sieger im sechsten Rennen. Gerüchte um Vettel-Wechsel.

