FORMAT: Libro-Gläubiger wollen Sonderdividende anfechten
- Sondergutachten soll Rechtsgrundlage klären
Der Libro-Gläubigerausschuß prüft die Anfechtung einer Sonderdividende in Höhe von damals 440 Millionen Schilling, die sich die Libro-Altgesellschafter 1999 vor dem Börsengang des Unternehmens genehmigten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.
Johann Kosstal, KSV-Vertreter im Gläubigerausschuß, erklärte gegenüber FORMAT, daß zur Klärung der Rechtsgrundlage für die Anfechtung ein Sondergutachten angefertigt werde. Es bestehe der Eindruck, daß bei der hohen Ausschüttung an die Altgesellschafter "etwas nicht stimmen könne".
Die Frist für die Einreichung von Forderungen der Masse endet am 17. Juni, weshalb die Zeit für die Anfechtung knapp wird. Nutznießer der Sonderdividende waren unter anderem Andre Rettberg, die UIAG und andere Gesellschafter. Ist die Anfechtung erfolgreich, müssten Sie die Gelder ganz oder teilweise an die Masse zurückzahlen.
Die komplette Story lesen Sie im aktuellen FORMAT.
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