Österreich unterliegt in Moldawien mit 0:1
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Das österreichische Fußball-Nationalteam hat am Samstag in der EM-Qualifikation eine bittere Pleite gegen Moldawien hinnehmen müssen. Die Krankl-Elf unterlag in Tiraspol 0:1, vor dem nächsten Match am Mittwoch in Innsbruck gegen Weißrussland gerät selbst der dritte Gruppenplatz in Gefahr. Das entscheidende Tor in einem äußerst schwachen Spiel erzielte vor 7.500 Zuschauern Frunza in der 60. Minute.
Für Moldawien war es erst der fünfte Sieg im 41. Bewerbspiel. Zuvor waren lediglich Georgien, Wales und Aserbaidschan auf der kurzen moldawischen Abschussliste gestanden. In der laufenden Quali hatte es für die Mannschaft von Teamchef Viktor Pasulko zuvor vier Niederlagen in vier Spielen gesetzt.
Krankl hatte Offensive pur versprochen, Neo-Kapitän Flögel und Co. gingen es aber eher gemächlich an. Die erste Hälfte wurde zu einem schwachen Mittelfeld-Geplänkel, in dem die Moldawier den etwas besseren Eindruck hinterließen. Von einer Fortsetzung des positiven Trends vom 2:0-Erfolg in Schottland war bei den Österreichern nichts zu sehen.
Die ÖFB-Auswahl fand erst in der 44. Minute erstmals richtig gefährlich vor das moldawische Tor. Nach Vorarbeit von Michi Wagner setzte Schopp den Ball wenige Zentimeter neben das Gehäuse des moldawischen Schlussmannes Hmaruc. Auf der Gegenseite hatte Mandl Glück, als ein Roller von Olexici (13.) nur hauchdünn sein Ziel verfehlte.
Nach der Pause schien die Kabinenpredigt von Krankl zunächst zu wirken. Nach einem Freistoß von Kirchler konnte Hmaruc das Leder nicht bändigen, in der folgenden Verwirrung vor dem Moldawien-Tor brachten aber weder Scharner noch Ehmann den Ball nicht über die Linie (50.).
Mit der ersten gefährlichen Aktion der zweiten Hälfte brachte Frunza die Moldawier in Führung. Nach einem Querpass von der rechten Seite kamen Mandl und Scharner zu spät, Frunza schob den Ball aus fünf Metern ins Tor. Punkto Ballbesitz hatten die Österreicher in der Schlussphase zwar Vorteile, der moldawische Riegel waren aber nicht mehr zu knacken.
Hans Krankl (ÖFB-Teamchef): "Diese Niederlage ist keine Blamage, im heutigen Fußball gibt es keine Blamagen mehr. Wir hatten Chancen für zwei Spiele, haben sie aber allesamt vergeben und sind vergeblich angerannt. Und dann folgt eben im Fußball die Ernüchterung. Meine Vertragsverlängerung hat aber sicher nichts mit Resultaten zu tun."
(apa)
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