Nets glichen in NBA-Finalserie auf 2:2 aus

Die New Jersey Nets haben das vierte Playoff-Finalspiel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gewonnen und glichen damit in der "best of seven"-Serie zum 2:2 aus. Das Team aus East Rutherford besiegte in der Nacht zum Donnerstag die San Antonio Spurs vor heimischem Publikum mit 77:76. Beste Werfer waren Kanyon Martin (Nets) mit 20 und Tim Duncan (Spurs) mit 23 Punkten.
Auch in der fünften Partie am Freitag haben die Nets wieder Heimrecht. Das Finale wird aber nun definitiv in Texas entschieden. Eine Defensiv-Schlacht hat das Spiel vier entschieden, darum war das Ergebnis eines der Punkte-ärmsten der NBA-Finalgeschichte. Eine Vielzahl von Fouls und kaum Spielfluss waren zu sehen. "Es war nicht sehr schön", gestand auch Nets-Coach Byron Scott. "Aber ihr gewöhnt Euch besser daran", glaubt Scott an eine Fortsetzung dieses Trends.
Die Spurs müssen sich allerdings doch auch eine schwache Wurfleistung vorwerfen lassen, abgesehen von Tim Duncan und David Robinson blieb der Rest des Teams unter den Erwartungen. Die Nets siegten trotz schwacher elf Punkte im dritten Viertel, in den letzten vier Minuten gelang ihnen kein Treffer aus dem Spiel heraus. Nach drei Freiwürfen von Kenyon Martin gingen die Gastgeber in Führung und vier weitere von Jason Kidd brachten den letztlich entscheidenden Vorsprung zum 77:74 exakt 4,8 Sekunden vor Schluss, den Texanern gelang der für eine Verlängerung erforderliche Dreipunkter nicht mehr.
(APA)
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