Affenpockenausbruch in den USA
- KEIN Terror: Eingeschleppt von einer Hamsterratte
- Bisher 19 mit weitgehend harmloser Krankheit infiziert
In den USA beunruhigt eine Reihe von Infektionen mit Affenpocken-Viren die Behörden. Im Mittelwesten der USA hätten sich 19 Menschen angesteckt, teilte die Gesundheitsbehörde CDC mit. Anders als "echte" Pocken sind die Affenpocken selten tödlich und nicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Es handelt sich offenbar nicht um Terror.
Schwere Krankheitsverläufe sind selten. Die US-Gesundheitsbehörde gab trotzdem eine landesweite Warnung heraus. Das CDC unternehme alles, um den Ausbruch zu begrenzen.
Kein Bio-Terror
Es gibt keine Hinweise auf Bioterrorismus. Vermutlich sei die Krankheit durch Präriehunde übertragen worden, die im Mittleren Westen zunehmend als Haustiere gehalten werden. Affenpocken treten normalerweise vor allem in den tropischen Regenwäldern West- und Zentralafrikas auf. Nach ersten Erkenntnissen wurde die Krankheit von einer aus Gambia stammenden Hamsterratte eingeschleppt. (apa, red)
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