Sonntag, 8. Juni 2003

Monsun-Regen mildert Hitzewelle in Indien

  • Bereits mehr als 1.400 Tote

Der Monsun-Regen hat am Sonntag die Südküste Indiens erreicht und die dortige Hitzewelle gemildert. In den vergangenen drei Wochen waren nach offiziellen Angaben 1.438 Menschen in der sengenden Hitze ums Leben gekommen.

Am Sonntag wurden aus dem am schlimmsten betroffenen Unionsstaat Andrha Pradesh im Süden des Landes keine neuen Todesfälle gemeldet. Allein dort kostete die Hitzewelle bisher 1.317 Menschen das Leben. Tote gab es hingegen auch weiterhin in den nördlichen und östlichen Teilen des Subkontinents.

Unterdessen erholten sich in Krankenhäusern in Andrha Pradesh Tausende von Hitzeschlägen und Austrocknung, nachdem die Temperaturen zuvor Spitzenwerte von 49 Grad erreicht hatten. Die Hauptstadt Neu-Delhi verzeichnete am Samstag eine Temperatur von 42 Grad, nachdem wenige Tage zuvor noch mehr als 45 Grad gemessen worden waren. (apa, red)

8.6.2003 14:26