Samstag, 7. Juni 2003

Sechs Tote bei Busunfall in Norditalien

  • Insassen waren deutsche und moldawische Touristen

Sechs Tote und 38 Verletzte hat am Samstag früh ein schwerer Busunfall in der Nähe der norditalienischen Stadt Vicenza gefordert. Ein deutscher Reisebus (Bild) prallte laut italienischem Fernsehen gegen das Einfahrtsportal eines Tunnels auf der Autobahn A4 und kippte um. Der Fahrer soll am Steuer eingeschlafen sein. Die Autobahn zwischen Montecchio und Vicenza Est wurde gesperrt.

Unter der Touristengruppe an Bord des Busses befanden sich deutsche und moldawische Touristen. Zu den Todesopfern zählt nach Angaben des italienischen Fernsehens auch ein sechsjähriges Kind. Die Touristen waren Samstag früh von Verona abgefahren und nach Venedig unterwegs gewesen. In den Unfall wurde außer dem Bus kein anderes Fahrzeug verwickelt. Die Behörden schließen nicht aus, dass die Opferbilanz noch steigen könnte, da einige Insassen schwer verletzt sind.

Nur drei der insgesamt sechs Todesopfer konnten bisher identifiziert werden. Die Polizei bestätigte, dass der Fahrer am Steuer eingeschlafen sein könnte, da es um die Zeit des Unfalls gegen 5.30 bereits hell und die Sicht optimal war. (apa, red)

7.6.2003 09:04