Deutschland beteiligt sich an UNO-Truppe für Kongo
- "Medizinische Hilfe", nicht "robustes Mandat"
- Neue Gefahr: Angriffe durch Kindersoldaten

In Deutschland sind gefahrvolle Auslandseinsätze der Bundeswehr stets heftig umstritten. Verteidigungsminister Peter Struck von der SPD hat nun aber eine deutsche Unterstützung für eine Friedenstruppe der UNO in der Demokratischen Republik Kongo zugesagt: "Selbstverständlich."
Deutschland werde auf jeden Fall medizinische Hilfe leisten, sagte Struck in den ARD-"Tagesthemen". Auch die Beteiligung an einem Kommandostab sei möglich. Ob deutsche Soldaten auch mit einem "robusten Mandat" in einen echten Kampfeinsatz geschickt würden, sei noch nicht geklärt.
Kampf gegen Kindersoldaten?
Struck erinnerte an die Gefahr, dass in dem Bürgerkriegsland deutsche Soldaen womöglich von Kindersoldaten angegriffen werden könnten. Dies wäre eine "völlig neue Situtation", auch für die Soldaten anderer Länder.
Struck stellte aber auch klar, dass sich Deutschland seiner Verantwortung nicht entziehen könne. (red)
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