Samstag, 7. Juni 2003

SPÖ-Bilanz über Kabinett Schüssel II

  • "Großer Schaden für Österreich"
  • Darabos: Schlimmste Befürchtungen übertroffen

"Die ersten 100 Tage des Kabinetts Schüssel II haben die schlimmsten Befürchtungen noch übertroffen, der bisherige Schaden für das Land ist groß", zieht der Bundesgeschäftsführer der SPÖ, Norbert Darabos, eine harte Bilanz über die ersten 100 Tage der Neuauflage von Schwarz-Blau.

100 Tage - es ist jener Zeitablauf, nach dem traditioneller Weise die Arbeit einer neu gewählten Regierung beurteilt wird.

Zu Schüssels "zehn größten Sündenfällen" gehören nach Darabos' Meinung das

  • "Durchpeitschen der Pensionsreform",
  • der Beschluss für die Eurofighter,
  • sein "Versagen" in der Arbeitsmarktpolitik und
  • "Sozialabbau auf allen Ebenen".

    "Die letzten drei Monate waren geprägt von Dialogverweigerung, Sozialabbau, Dilettantismus, einer Nullhaltung gegenüber dem Irak-Krieg und jeder Menge gebrochener Versprechen", so Darabos.

    Die ÖVP habe sich durch "besonders brutales, undemokratisches und machtbetontes Vorgehen ausgezeichnet", die FPÖ jene "Disziplin, die sie am besten beherrscht, nämlich das Umfallen, weiter perfektioniert." (apa, red)

    7.6.2003 21:32