Samstag, 7. Juni 2003

Pensionsreform für GÖD noch 'nicht zustimmungsfähig'

  • Neugebauer: "Es gibt noch offene Punkte"
  • Sechs Bedingungen an Regierung gestellt (siehe Kasten rechts)

Der Entwurf für die Pensionsreform ist für die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) "zur Stunde nicht zustimmungsfähig". Das erklärte der ÖVP-Abgeordnete und GÖD-Chef Fritz Neugebauer am Samstag im Radio. Es gebe offene Punkte, die erfüllt werden müssten - wenn nicht, dann würde es keine Zustimmung geben, so der Beamtengewerkschafter.

Als Forderungen nannte Neugebauer:

  • Die 10-Prozent-Deckelung der Verluste müsse für alle und alle Systeme lückenlos gelten.
  • Außerdem seien 45 Beitragsjahre genug.
  • Das Ziel der Harmonisierung der Systeme sei Wille der Bevölkerung. Dies gehe aber nicht innerhalb von drei Monaten.
  • Und als vierter Punkt müssten für diejenigen Perspektiven eröffnet werden, die besonders belastende Berufe haben.

    Sollten diese Punkte erfüllt werden, stimme Neugebauer der Reform zu. Werden sie aber nicht erfüllt, dann wird am Ende auch Neugebauers Zustimmung fehlen. (apa, red)

    7.6.2003 12:56