Freitag, 6. Juni 2003

Neue Umfrage zeigt Schüssel & Haupt als Verlierer

  • ÖGB-Präsidium stimmt vorerst gegen weitere Streiks
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Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Vizekanzler Herbert Haupt haben bei der Bevölkerung deutliche Imageverluste hinnehmen müssen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Linzer Imas-Instituts die der Frage nachging, von welchen Politikern sich seit der letzten Nationalratswahl der "persönliche Eindruck" bei den Österreichern entweder "eher verbessert" oder "eher verschlechtert" hat.

Bei Schüssel sagten 39 Prozent, ihrer Ansicht nach habe sich der Eindruck "eher verschlechtert". Sieben Prozent sagten "eher verbessert". Bei Haupt sah das Ergebnis so aus: 20 Prozent "eher verschlechtert" und sechs Prozent "eher verbessert".

15 Prozent gaben an, ihr Eindruck von Jörg Haider und Finanzminister Karl-Heinz Grasser habe sich "eher verschlechtert", jeweils neun Prozent sagten "eher verbessert".

Schwache Werte auch für Klestil
Was Bundespräsident Thomas Klestil anlangt, so meinten 14 Prozent, ihr Eindruck von ihm habe sich "eher verschlechtert", neun Prozent sprachen eher von einer Verbesserung. Auch Bildungsministerin Elisabeth Gehrer bekam von 14 Prozent die Bewertung "eher verschlechtert", vier Prozent sagen in diesem Fall "eher verbessert". Für elf Prozent hat sich der Eindruck von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein "eher verschlechtert", für sechs Prozent "eher verbessert".

Im Fall von ÖGB-Chef Fritz Verzetnitsch sahen zehn Prozent eher eine "Verschlechterung", für zwölf Prozent hat sich der Eindruck "eher verbessert". SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer brachte es auf folgendes Ergebnis: zwölf Prozent "eher verschlechtert" und ebenfalls zwölf Prozent "eher verbessert". Bei Grünen-Chef Alexander Van der Bellen konstatierten sieben Prozent eher eine "Verschlechterung" und zehn Prozent eher eine "Verbesserung".

Leitl und Fischer gut weggekommen
Mit jeweils fünf Prozent am vergleichsweise wenigsten "verschlechtert" haben sich Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und der Zweite Nationalratspräsident Heinz Fischer. Leitl konnte neun Prozent "Verbesserung" verbuchen, Fischer sieben Prozent. (APA)

6.6.2003 11:03