Zehnjährige bei Badeunglück in Wien fast ertrunken
- Tauchertrupp nach Bootsunfall im Lebensrettungseinsatz
Gleich zwei mal mussten Donnerstag Personen aus Wiens Schwimmbädern gerettet werden. Sowohl ein zehnjähriges Mädchen als auch ein älterer Mann überlebten ihre Unfälle dank der raschen Hilfe von anderen Badegästen und der Rettungskräfte.
Ein beherzter Badegast hat ein zehnjähriges Mädchen in Wien vor dem Ertrinken gerettet. Das Kind war laut ÖAMTC gestern, Donnerstag, Abend im Angelibad an der Alten Donau untergegangen. Es verdankt dem raschen Eingreifen des Badegastes, der zufälligen Anwesenheit einer Ärztin und dem Einsatz des Notarzthubschraubers Christophorus 9 vermutlich sein Leben.
Die kleine Wienerin dürfte schon einige Minuten unter Wasser gewesen sein, als ihr Unfall bemerkt und sie herausgezogen wurde. Eine Medizinerin, die den Abend im Angelibad verbracht hatte, bemühte sich bis zum Eintreffen des Notarztes sofort um die Reanimation des Kindes. Als die Schülerin ins Spital geflogen wurde, war ihr Zustand stabil. "Die lückenlose Rettungskette dürfte der Kleinen das Leben gerettet haben", so der ÖAMTC.
Ebenfalls in der Alten Donau ist Donnerstagabend ein Mann verunglückt, der laut Feuerwehr 30 Meter vom Ufer entfernt aus einem Boot fiel und sofort unterging. Augenzeugen wiesen den alarmierten Feuerwehr-Tauchern die Unfallstelle. Innerhalb von vier Minuten nach Beginn des Einsatzes wurde der Verunglückte geborgen. (APA/red)
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