"profil": Streit um Frührente für EU-Mandatare
- Mehrheit der österreichischen EU-Abgeordneten stimmte für Frührente und Beibehaltung großzügiger Spesenpauschalen
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Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Freitag erscheinenden Ausgabe berichtet, wird die Tatsache, dass die meisten österreichischen EU-Abgeordneten für das neue Statut und damit auch für die Schaffung einer neuen Frühpension mit 60 Jahren für europäische Mandatare votierten, von der FPÖ-Delegationschefin Daniela Raschhofer scharf kritisiert. "Das ist eine Provokation gegenüber der Bevölkerung. Man kann nicht im selben Moment, wo man überall in Europa ein höheres Rentenalter beschließt, eine Frühpension für Politiker einführen."
Die Mehrheit der EU-Abgeordneten hatte für das Statut gestimmt. Dieses sieht auch die Verlängerung der gegenwärtigen großzügigen Spesenabgeltung vor, bei der grundsätzlich Flüge der Business-Class vergütet werden, egal wie teuer das Ticket war. Unter den 21 Österreichern im Europaparlament kamen die einzigen Gegenstimmen von den FPÖ-Abgeordneten Raschhofer und Hans Kronberger, von den beiden Grünen Johannes Voggenhuber und Mercedes Echerer sowie von Hans-Peter Martin aus der SPÖ-Delegation.
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