"profil:" 2002 in Österreich deutlich mehr Verbrechen
- Diebstähle, Einbrüche und Raube nehmen zu
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Freitag erscheinenden Ausgabe berichtet, registrierte die Exekutive noch nie so viele strafbare Handlungen wie im Vorjahr. Dies geht aus der noch unveröffentlichen Kriminalstatistik 2002 hervor. Derzufolge stieg die Zahl der bei Polizei und Gendarmerie angezeigten Delikte auf 591.584. Dies entspricht einer Zunahme von 13,2% gegenüber dem Jahr 2001.
Sprunghaft angestiegen ist vor allem die Anzahl der so genannte Massendelikte. Wie "profil" berichtet, wurden im vergangenen Jahr um 21,8% mehr Diebstähle angezeigt. Bei den Einbrüchen betrug die Zunahme 16,6%, bei Raubüberfällen 35,7%. Gleichzeitig ging die Aufklärungsquote erneut zurück - und zwar von 41,7% im Jahr 2001 auf 40,8% im Vorjahr. Von zehn Straftaten werden somit nur mehr vier aufgeklärt, wobei die Erfolgsbilanz der Ermittler je nach Deliktsart unterschiedlich ausfällt: Während etwa die Aufklärungsquote bei Mord nahezu unverändert konstant hoch liegt (2001: 95,3%; 2002: 91,1%), ging sie bei den Massendelikten deutlich zurück. 2002 wurden 16,8% der Diebstähle, 13,9% der Einbrüche und 27,3% der Raubüberfälle geklärt.
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