Streik-Tag brachte neuen Wiener Radler-Rekord
- 250.000 schwangen sich auf den Drahtesel
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Einen neuen Rekord brachte der Streik-Dienstag in Wien: Rund 250.000 Menschen waren mit dem Rad unterwegs, so viele wie noch nie, erklärte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ).
"Es hat sich erneut gezeigt, dass viele bereit sind, mit dem Fahrrad in die Arbeit zu fahren. Gleichzeitig zeigten die Staus und Fahrradkolonnen, dass die Infrastruktur für das Radfahren vielerorts ungenügend ist", sagte Wolfgang Rauh vom VCÖ. Jede zweite Autofahrt sei kürzer als 3,5 Kilometer und wäre ideal, um mit dem Fahrrad zurückgelegt zu werden.
Der Verkehr ist laut VCÖ Österreichs größtes Umweltproblem. "Wer den Umstieg vom Auto auf das Rad fördert, leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz", erklärte Experte Rauh vor dem morgigen Weltumwelttag.
Im Ortsgebiet sollten Radfahrer besser in den Straßenverkehr integriert werden, forderte der Verein. Radstreifen auf der Fahrbahn und eine verstärkte Öffnung von Einbahnen seien Möglichkeiten dazu. Mehr Radwege werden auch entlang von Freilandstraßen verlangt.
(apa/red)
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