Imbiss-Schnitzel schneiden im AK-Test schwach ab
- Bei 1/4 der Proben war Fleisch nicht mehr ganz frisch
- Kebab-Imbisse: Nur 1 von 18 Produkten verdorben
Das Wiener Schnitzel kann einen bitteren Beigeschmack haben: Bei einem Viertel der untersuchten Proben von Schnitzelständen war das Fleisch nicht mehr ganz frisch oder hatte einen brandigen, bitteren Nachgeschmack. "Alle Produkte waren aber noch essbar", stellte die AK klar. Die Konsumentenschützer fordern: Anbieter sollen verstärkt auf Qualität achten.
Bei zwei Proben wies das verwendete Rohfleisch bereits eine erhöhte Keimzahl auf, da es nicht mehr ganz frisch war. Drei Schnitzel haben im Geschmackstest schlecht abgeschnitten: Sie waren zu salzig oder hatten einen bitteren, brandigen Nachgeschmack, was ein Hinweis auf zu altes oder zu heißes Fett sein könnte. Drei Viertel waren gänzlich in Ordnung.
Kebab-Imbisse schneiden besser ab
Bei Kebab-Imbissen wurden die Konsumentenschützer hingegen kaum fündig: Von 18 untersuchten Produkten war ein einziges als verdorben zu beurteilen - es war ranzig und hatte einen seifigen, bitteren Nachgeschmack. Ein weiteres wies eine erhöhte Zahl an Enterokokken auf, was auf ein Hygieneproblem in der Verarbeitung hinweist.
AK: Anbieter müssen sorgfältiger sein
Die AK-Konsumentenschützer schlussfolgern: Die Anbieter müssen sorgfältiger sein. Sie sollten die Produkte entsprechend kühl lagern, es müsste auch hygienischer gearbeitet werden. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass das verwendete Fleisch nicht immer ganz frisch war. Die mikrobiologische Untersuchung wies jedenfalls darauf hin, dass die Produkte offenbar sehr gut durcherhitzt waren. Pathogene Keime, wie Salmonellen wurden keine gefunden. (apa)
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