UTA baut 32 Mitarbeiter ab und plant Ausgliederungen
- Wegen "anhaltendem Preisdruck und flauer Nachfrage"
- IT-Bereich und Telefonauskunft könnten outgesourct werden
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UTA spart, Protest gegen Jobabbau
UTA Telekom AG baut bis Jahresende 32 der derzeit 620 Mitarbeiter ab und evaluiert eine Ausgliederung des IT-Bereichs sowie der Telefonauskunft. Damit reagiere die UTA auf "den anhaltenden Preisdruck und die flaue Nachfrage", hieß es in einer Pressemitteilung. Mit beiden Maßnahmen hoffe die UTA, 15 Prozent der Gemeinkosten auf Jahresbasis - rund 15 Mio. Euro - einsparen zu können.
"Wir gehen davon aus, damit vorerst das Auslangen gefunden zu haben", sagte UTA-Vorstand Romed Karre. Sollte es aber signifikante Verschiebungen im Markt geben, müsste die UTA erneut darauf reagieren. Der Stellenabbau betreffe vor allem die Verwaltung, Administration und Planung, während der Vertrieb, das Marketing und die Kundenbetreuung von dieser Maßnahme nicht betroffen seien, hieß es. Die UTA hatte bereits 2001 die Mitarbeiterzahl von 860 auf 650 Beschäftigte reduziert, im Vorjahr wurden im Zuge der Integration der Netway weitere 30 Mitarbeiter abgebaut.
Entscheidung über Outsourcing
Ob der IT-Bereich tatsächlich outgesourct werde, soll Anfang Juli entschieden werden, die Entscheidung über die Ausgliederung der Telefonauskunft werde Anfang August fallen, hieß es. Im IT-Bereich der UTA seien 95 Mitarbeiter beschäftigt, im Call Center-Bereich rund 60 Mitarbeiter. Das Kostensenkungsprogramm sei gestern vom Management beschlossen worden und werde heute am frühen Nachmittag den Mitarbeitern präsentiert, sagte UTA-Sprecher Martin Halama. (apa/red)
