TeliaSonera streicht 700 Stellen in Schweden
- Verringerung der Belegschaft ist Teil einer Restrukturierung
TeliaSonera, der größte skandinavische Telekommunikationskonzern, wird 700 Stellen in Schweden streichen. Diese Verringerung der Belegschaft ist Teil einer Restrukturierung, die die Gesellschaft 2003 eingeleitet hat und in deren Verlauf insgesamt 1.500 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen sollen. 500 der Betroffenen sind Festangestellte. 300 Personen hätten bereits eine andere Stelle gefunden oder Auflösungsverträgen bzw. Frühpensionierungen zugestimmt.
Bereits im April hatte TeliaSonera die Restrukturierung angekündigt und danach einen detaillierten Plan ausgearbeitet. Der President des Unternehmens, Marie Ehrling, begründete den Personalabbau mit der Notwendigkeit, die Effizienz der Gesellschaft aufrecht zu erhalten.
Schlechte Wachstumsaussichten
Analysten begrüßten den Stellenabbau bei TeliaSonera. Die auf diesem Weg erzielten Kosteneinsparungen würden die Synergieeffekte erbringen, die Telia und Sonera im vergangenen Jahr bei ihrer Fusion angekündigt hätten, sagten die Experten. Dennoch wurde der langfristige Ausblick für den Telekommunikationsanbieter nicht angehoben. Trotz der Restrukturierung fehlten die Wachstumsaussichten, lautete die Begründung. Denn sowohl in Schweden als auch in Finnland seien die Expansionsmöglichkeiten begrenzt. (apa/red)
