Private Vorsorge: Unseriöse Keiler erleben Hochsaison!
- Arbeiterkammer warnt vor übereilten Unterschriften
Die Verunsicherung, wie es mit den Pensionen weitergehen soll, veranlasst immer mehr Menschen in Österreich dazu, sich Gedanken über private Vorsorge zu machen. Die negative Folge: Banken, Versicherungen, Strukturvertriebe wittern das große Geld. Nicht vergleichbare Produkte und unseriöse Beratung machen den Konsumenten zu schaffen. Daher informieren die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Niederösterreich über Vor- und Nachteile der privaten Vorsorge.
Neue Mitarbeiter der Finanzberater werden nicht selten ohne entsprechende Qualifikation auf Tour geschickt. Mit unseriösen Methoden wird versucht, an das Geld der Konsumenten zu kommen.
Leistbar?
Thomas Grünberger, AKNÖ-Konsumentenschützer, weiß aus zahlreichen Gesprächen mit Konsumenten, dass private Vorsorge für Menschen mit einem durchschnittlichen Einkommen nur schwer leistbar ist. Daher lautet sein Ratschlag: "Klären Sie im Vorhinein ab, ob Sie sich die private Vorsorge überhaupt leisten können."
Nach Meinung des AK-Experten ist es umso wichtiger, dass man es mit einem seriösen Berater zu tun hat. Denn ein solcher hat nicht nur seine Provision im Auge, sondern fragt zuerst nach der Finanz- und Lebenssituation, nach den Anlagezielen und der Risikobereitschaft.
Tipps für Konsumenten
Woran Sie unseriöse Berater erkennen
Vergangenheits-Rendite
(red)
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