Dienstag, 27. Mai 2003

1. Quali in Monaco: Schumi mit Bestzeit, 2. Barrichello

  • Michael Schumacher peilt sechsten Sieg im Fürstentum an
  • PLUS: 1. Bilder vom neuen Silberpfeil! (siehe Kasten rechts)

Ferraris "Roter Hai" F2003-GA wird wohl auch im Formel-1-Grand-Prix von Monaco am Sonntag für die große Schar der Jäger unerreichbar bleiben. Weltmeister Michael Schumacher erzielte am Donnerstag im ersten Qualifying mit 1:16,305 Minuten auf dem engen, 3,340 km langen Stadtkurs in Monte Carlo 0,331 Sekunden vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello überlegene Bestzeit.

Der drittplatzierte BAR-Honda-Pilot Jenson Button aus England (+0,590 Sek.) hatte bereits mehr als eine halbe Sekunde Rückstand auf "Schumi". Die ersten Herausforderer von Ferrari, McLaren-Mercedes und Williams-BMW, mussten sich sogar mit Zeiten jenseits der 1:17 zufrieden geben.

Vorjahrssieger David Coulthard (+0,754) landete im Silberpfeil hinter dem italienischen Renault-Piloten Jarno Trulli (+0,600 Sek.) an fünfter Stelle. "Ich weiß jedoch, dass noch viel drinnen ist, denn allein im letzten Sektor habe ich im Vergleich zum Vormittag eine halbe Sekunde liegen gelassen", betonte der Schotte.

Montoya nur mit achter Zeit
Nur 4/1000 hinter Coulthard folgte Ralf Schumacher im ersten Williams-BMW. "Mehr war nicht drin", meinte der Wahl-Österreicher. "Wenn am Samstag dann mehr Gummi auf der Straße ist, werden wir besser aussehen." Sein kolumbianischer Teamkollege Juan Pablo Montoya (+0,803) musste sich dagegen auf seinem Lieblingskurs vorerst mit Rang acht zufrieden geben.

Räikkönen verliert viel Zeit
Noch schlechter erging es dem finnischen WM-Spitzenreiter Kimi Räikkönen. Der McLaren-Mercedes-Star, der als Erster auf die Strecke hatte müssen, verlor als Elfer nach einer fehlerhaften Runde 1,621 Sekunden auf Michael Schumacher, der mit dem vierten Sieg in Serie dem Skandinavier die Führung in der Fahrerwertung abjagen will.

Das Qualifying hatte nach einem Motorplatzer von Heinz-Harald Frentzen wegen intensiver Reinigungsarbeiten für mehr als eine halbe Stunde unterbrochen werden müssen. Da aber nach dieser langen Pause noch immer sehr viel Öl und Schmutz vom Sauber-Boliden auf dem Kurs war, lagen die Topzeiten für die noch nachfolgenden neun Piloten klar außer Reichweite.

(apa)

27.5.2003 11:29
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