Russlands Damen gewannen Paris-Duell mit USA
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Serena Williams und
Rafael Nadal die Nr.1
Russland gegen die USA: Dieses Prestigeduell endete im Damen-Tennis der vergangenen Jahre praktisch ausschließlich mit US-Erfolgen. Am Sonntag wendete sich dieses Blatt bei den French Open jedoch komplett. Mit Venus Williams (3), Lindsay Davenport (6) und Jennifer Capriati (7) verpassten gleich drei der Top Acht das für Dienstag angesetzte Viertelfinale.
Damit ist die USA im Damen-Feld nur noch durch Serena Williams (1) und Chanda Rubin (8) vertreten. Je zwei Spielerinnen stellen auch Belgien und Russland, dazu kommt die Französin Amelie Mauresmo (5) und die Spanierin Conchita Martinez (24).
Davenport erwischte es als Erste aus dem favorisierten US-Trio, die ehemalige Weltranglisten-Erste wurde allerdings gegen Martinez bei 4:6,0:2 durch ihre Verletzung im rechten Fuß gestoppt. Mehr vorzuwerfen hat sich Venus Williams, die Vorjahres-Finalistin unterlag der erst 18-jährigen Russin Wera Zwonarewa 6:2,2:6,4:6. Deren Landsfrau Nadja Petrowa setzte danach Capriati mit 6:3,4:6,6:3 auf ihre Abschussliste, die beiden aufstrebenden Russinnen spielen nun gegeneinander um einen Halbfinal-Platz.
Die ältere der Williams-Schwestern fabrizierte einen Selbstfaller, drei Viertel der Punkte der Russin resultierten aus Eigenfehlern der Favoritin. "Ich war richtig von der Rolle", meinte die Verliererin enttäuscht. Damit wird erstmals seit den Australian Open 2002 zumindest eine Finalistin eines Grand-Slam-Turniers nicht Williams heißen. "Ich habe nur so gespielt, wie ich es seit meinem sechsten Lebensjahr gemacht habe", hatte Zwonarewa, die Nummer eins des kommenden Wien-Energie-Grand-Prix, ein simples Erfolgsgeheimnis.
Auch für Petrowa war ihr Erfolg gegen Capriati keine neue Erfahrung gegen eine prominente Spielerin, hatte sie doch in Runde eins deren Landsfrau Monica Seles bezwungen. Capriati war über die Leistung ihrer Gegnerin dennoch erstaunt: "Es ist das erste Mal, dass ich sie so gut und platziert spielen gesehen habe. Man muss abwarten, ob die Russinnen einmal so stark wie wir Amerikanerinnen werden." (apa/red)
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