Mutmaßlicher Olympia-Attentäter von Atlanta gefasst
- Eric Robert Rudolph soll 1996 Bombe gelegt haben
- Bilanz des Anschlags: Eine Tote, über 100 Verletzte
Es sollten zum 100-jährigen Jubiläum die besten Olympischen Spiele der Neuzeit werden. Doch dann zerriss eine Explosion die Ruhe. Samstag, 27. Juli 1996, 1.23 Uhr Ortszeit: Eine Frau stirbt, mehr als 100 Personen werden verletzt. Nun, fast sieben Jahre später, scheint der Täter gefasst zu sein.
Der mutmaßliche Bombenattentäter bei den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta ist gefasst worden. Die Polizei nahm nach Informationen des Nachrichtensenders CNN vom Samstag in Murphy (US-Bundesstaat North Carolina) einen Mann fest, den sie für den gesuchten Eric Robert Rudolph hält.
Der jetzt 36-jährige ist angeklagt, im Juli 1996 im Olympischen Park von Atlanta eine Bombe gelegt zu haben, die eine Frau tötete und mehr als 100 Menschen verletzte. Rudolph wurde auch wegen eines Anschlags auf eine Frauenklinik in Birmingham im US-Bundesstaat Alabama gesucht, bei den im Jänner 1998 ein Polizist ums Leben gekommen war und eine Krankenschwester schwer verletzt wurde.
Seitdem stand der Abtreibungsgegner auf der FBI-Liste der zehn meistgesuchten Straftäter. Die Polizei hatte schon längere Zeit angenommen, dass sich Rudolph in einem Forstgebiet in North Carolina verbirgt, in dem er einen Teil seiner Jugend verbracht hat. (apa/red)
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