Montag, 26. Mai 2003

Meistertitel für Rangers, Besiktas und Olympiakos

In einigen Ländern Europas ist am Sonntag- Nachmittag die Entscheidung über den nationalen Fußball-Meister gefallen. So holten sich die Glasgow Rangers in einem dramatischen Fernduell mit Stadtrivalen Celtic den schottischen Titel, in der Türkei fixierte Besiktas Istanbul die Meisterschaft und in Griechenland setzte sich zum siebenten Mal en suite Olympiakos Piräus durch.

In Spanien könnte es hingegen bis zum letzten Spieltag spannend bleiben. Real Sociedad behauptete sich am Sonntagabend als Tabellenführer der Primera Division. Die Mannschaft aus San Sebastian wahrte mit einem 2:0-Auswärtssieg bei Malaga ihren Ein-Punkte- Vorsprung auf Real Madrid. Das "Weiße Ballett" war am Samstag bei Valencia 2:1 siegreich geblieben. Aus dem Titelrennen verabschiedet hat sich drei Runden vor Schluss La Coruna mit einer 0:3-Pleite bei Celta Vigo.

Bis zur letzten Minute spannend war der Titelkampf der ewigen Stadtrivalen aus Glasgow. Die Rangers setzten sich durch einen 6:1- Heimsieg über Dunfermline im Fernduell mit Stadtrivalen Celtic mit einer um nur einen Treffer besseren Tordifferenz durch. Das entscheidende Tor für die Rangers fiel erst in der 90. Minute durch einen Elfmeter von Mikel Arteta. Für Celtic war ein 4:0-Auswärtssieg gegen Kilmarnock letztlich zu wenig.

Besiktas fixierte den Titel mit einem 1:0-Derbysieg gegen Galatasaray schon vor dem letzten Spieltag. In Griechenland hat sich Olympiakos Piräus zum siebenten Mal in Folge zum Meister gekürt. Nach einem 5:1- Auswärts-Sieg beim Österreicher-Klub Xanthi entschied bei Punktegleichheit mit Verfolger Panathinaikos die bessere Bilanz in den direkten Duellen zugunsten Olympiakos. Der mazedonische Meister heißt nach einem 6:2 gegen Tikves Kavadarci zum fünften Mal Vardar Skopje.

(apa)

26.5.2003 09:19