Montag, 26. Mai 2003

Gibernau gewann MotoGP-Rennen in Le Mans vor Rossi

Der Spanier Sete Gibernau hat am Sonntag beim Motorrad-GP von Frankreich in Le Mans seinen zweiten Saisonsieg in er MotoGP-Klasse gefeiert. Der Honda-Pilot profitierte vom Neustart des nach 16 von 28 Runden wegen eines Gewitterregens unterbrochenen Rennens. Beim Abbruch war er nur auf Rang fünf gelegen, mehr als drei Sekunden hinter Spitzenreiter Valentino Rossi.

Doch sein Team traf eine perfekte Reifenwahl und so gewann Gibernau dank eines perfekten Manövers in der letzten Runde vor seinem Teamkollegen, dem WM-Spitzenreiter Rossi.

Pedrosa gewinnt 125er
In der 125-ccm-Kategorie gewann der Spanier Daniel Pedrosa (Honda). Im KTM-Team lagen Freude und Enttäuschung nahe beisammen. Roberto Locatelli (ITA) freute sich über Rang 15 nach der 29. Trainingszeit und den ersten WM-Punkt. "Ich habe mich erstmals auf dem Motorrad sehr wohl gefühlt, die Änderungen nach dem Qualifying haben sich bezahlt gemacht." In der Anfangsphase hatte Locatelli eine Schrecksekunde zu überstehen, als er mit Simone Corsi kollidierte und dabei den Bremshebel seiner KTM beschädigte.

Weltmeister Vincent out
Weltmeister Arnaud Vincent schied hingegen bei seinem Heim-GP schon in der zweiten Kurve nach einer unverschuldeten Kollision mit Jorge Lorenze (ESP) aus. "Ich wollte ihn vorbeilassen, obwohl er keinen Platz zum Überholen hatte, aber er hat mich dennoch touchiert. Zu viele Fahrer machen solche Sachen und keiner sagt etwas." Team- Manager Harald Bartol teilte die Enttäuschung mit Vincent, freute sich aber über die "am ganzen Wochenende perfekt laufenden KTM- Motoren".

250er an Elias
In der Viertelliterklasse gewann der spanische Aprilia-Pilot Toni Elias vor dem Franzosen Randy de Puniet (ebenfalls Aprilia).

(apa)

26.5.2003 09:11