Dienstag, 27. Mai 2003

Vermehrt Angriffe auf US-Militär im Irak

  • In drei Tagen starben sieben US-Soldaten
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Bei einem Gefecht in der irakischen Stadt Falluja sind am Dienstag zwei US-Soldaten und zwei Angreifer getötet worden. Nach Angaben der Streitkräfte erlitten neun weitere Soldaten Verletzungen. Wie ein Militärsprecher mitteilte, wurden die Amerikaner kurz nach Mitternacht an einem Straßenkontrollposten angegriffen. Sechs Angreifer seien festgenommen worden.

Mit dem jüngsten Zwischenfall sind in den vergangenen drei Tagen insgesamt sieben US-Soldaten im Irak ums Leben gekommen. "Feindliche Kräfte" hätten die Soldaten offenbar von einer Moschee mit Granaten und Handfeuerwaffen beschossen, hieß es im Zentralkommando der US-Armee. Die Soldaten hätten an einer Straßensperre ein Fahrzeug kontrolliert und seien daraufhin von den Insassen eines zweiten Wagens beschossen worden, sagte ein US-Sprecher.

Die US-Truppen hätten die Schüsse erwidert. Bei dem Feuergefecht habe außerdem ein gepanzertes US-Fahrzeug einen am Boden stehenden US-Militärhubschrauber gerammt, als es in Schussposition gebracht werden sollte. Der Hubschrauber hätte die Verletzten während des Gefechts evakuieren sollen.

Serie tödlicher Zwischenfälle
Das Feuergefecht in Falluja ist das jüngste Ereignis in einer Serie tödlicher Zwischenfälle in Irak: Am gestrigen Montag geriet ein Konvoi der US-Streitkräfte auf dem Weg zu einer Militärbasis in Haditha, rund 190 Kilometer nördlich von Bagdad, in einen Hinterhalt. Dabei kam ein Soldat ums Leben. Ebenfalls am Montag wurde in der Nähe von Bagdad ein US-Soldat getötet, als ein Geländewagen über eine Landmine oder einen nicht detonierten Sprengsatz fuhr. Augenzeugen sprachen von einem Hinterhalt. Bei Unfällen kamen in den vergangenen Tagen drei weitere US-Soldaten ums Leben. (apa/red)

27.5.2003 15:19