Montag, 26. Mai 2003

US-Soldat bei Explosion in Afghanistan getötet

  • Angeblich kein feindlicher Angriff auf Munitionslager

Bei der Explosion eines Munitionslagers im Südirak ist ein US-Soldat ums Leben gekommen. Das amerikanische Oberkommando erklärte am Montag in einer Stellungnahme, die Detonation vom Sonntagmorgen gehe offenbar nicht auf einen feindlichen Angriff zurück. Ein verletzter Soldat sei in ein Krankenhaus gebracht und operiert worden. Seit dem Ende der Gefechte im vergangenen Monat wurden in Irak mehrere US-Soldaten getötet, die meisten kamen bei Autounfällen und Explosionen ums Leben.

Die Besatzungsmächte USA und Großbritannien haben die irakische Bevölkerung aufgefordert, bis Mitte Juni alle automatischen und schweren Waffen abzugeben. Jeder, der nach dem 14. Juni noch unerlaubt Waffen trage, werde festgenommen und vor Gericht gestellt, verfügte der US-Zivilverwalter Paul Bremer am Wochenende. Davon ausgenommen seien die kurdischen Milizen, meldete die "New York Times". (apa)

26.5.2003 09:33